Aktuelle Tagestipps
Pflanzennamen geben Hinweise
22.02.2012
Es lohnt sich, auf Namenszusätze bei den botanischen Pflanzennamen zu achten. Sie bieten bereits erste Hinweise auf bestimmte Eigenschaften. “Variegata” weist beispielsweise immer auf eine weißbunte Laubfärbung hin. “Nana” bezeichnet kleinbleibende Miniaturausgaben der Elternsorten mit meist sehr gemächlichem Wachstum. Nana-Formen sind zwar etwas teurer, müssen aber dafür kaum geschnitten werden. “Glauca” ist ebenfalls ein häufig verwendeter Zusatz, der auf eine blaue Laub- bzw. Nadelfärbung hinweist.
Schnitt-Terminologie
21.02.2012
Unter Gartenliebhabern fallen immer wieder bestimmte Begriffe, wenn es um den Sträucherschnitt geht. “Diesjährige Triebe” bedeutet, dass die Triebe im Schnittjahr gewachsen sind. Viele Sommer- und Herbstblüher und öfterblühende Gartenrosen blühen an den diesjährigen Trieben. “Einjährige Triebe” haben sich seit der letzten Blüte im letzten Jahr entwickelt und tragen neue Blütenknospen. Fast alle Frühjahrsblüher blühen am einjährigen Trieb. Mehrjährige Triebe sind zwei und mehr Jahre alt.
Stauden teilen
20.02.2012
Der Vorfrühling ist die richtige Zeit, um ältere Gartenstauden zu teilen. Graben Sie die Horste mit einer Grabegabel aus und teilen Sie sie mit dem Spaten. Folgende Stauden vergreisen rasch und sollten nach zwei bis drei Jahren geteilt werden: Bunte Margeriten, Mädchenauge, Federnelken, Hornveilchen. Eine Teilung im 4. Jahr empfiehlt sich für Alpen- und Frühsommer-Astern, Purpurglöckchen, Lupinen, Brennende Liebe. Erst nach 10 Jahren sind Rittersporn, Bart-Iris, Pfingstrose, Tränendes Herz und Trollblume teilungsreif.
Tipi aus Weidenruten
19.02.2012
Wer ein preiswertes Sommergartenhaus für Kinder sucht, sollte jetzt die Vorbereitungen für ein Tipi aus Weidenruten treffen. Ein Weidentipi kostet nicht viel und bringt Spaß. Sobald der Boden offen ist, stecken Sie etwa 2 cm dicke, 2 bis 3 m lange Weidenruten in die Erde. Pflanzen Sie dazu die Ruten in einen etwa 15 cm tiefen, kreisförmigen Graben ein. Lassen Sie die Erde um die Ruten in den ersten acht Wochen nach dem Pflanzen nicht austrocknen. Mit der steigenden Frühlingswärme setzt die Wurzelbildung ein und das Tipi ergrünt im Spitzenbereich.
Lavendel & Co schneiden
18.02.2012
Straucharten wie Bartblume (Caryopteris in Arten und Sorten), Blauraute (Perovskia in Arten und Sorten), Fünffingerstrauch (Potentilla fruticosa), Gewürz-Salbei (Salvia officinalis), Heiligenkraut (Santolina chamaedrys), Johanniskraut (Hypericum in Arten und Sorten), Rosmarin (Rosmarinus officinalis), Sommerspierstrauch (Spiraea bumalda und Spiraea japonica in Sorten) und Thymian (Thymus officinalis) blühen im Sommer bzw. im Herbst. Ein kräftiger Rückschnitt im Frühjahr sorgt für zahlreiche Blüten und wirkt einer Vergreisung entgegen.
Vorsicht beim Schnitt von Nadelgehölzen
17.02.2012
Die meisten Nadelgehölze wie Fichten und Kiefern reagieren allergisch auf einen harten Rückschnitt bis in alte Triebpartien. Nach harten Schnitten entstehen häßliche Kahlstellen, die sich nicht mehr auswachsen. Im Bereich der jungen Triebpsitzen können Sie vor allem Hecken-Nadelgehölze wie Thuja, Scheinzypressen und andere Koniferen mit schuppenartigen Nadeln schneiden. Am schnittverträglichsten sind Eiben, die bis auf ein Fünftel ihrer Größe zurückgeschnitten werden können.
Stauden zurückschneiden
16.02.2012
Sobald es die Witterung erlaubt, sollten Sie Ihre Stauden zurückschneiden und ausputzen. Bei vielen Arten können Sie die Triebe ohne Schere einfach ausbrechen. Andere sind zäher und werden möglichst erdnah abgeschnitten.Schieben Sie diese Arbeit nicht zu lange hinaus, denn der Austrieb vieler Stauden vollzieht sich mitunter explosionsartig. In den neuen Jungtrieben lassen sich dürre Triebreste aus dem letzten Jahr dann nicht mehr so leicht ohne Beschädigung entfernt werden.
Quelle: www.gartenbaumschulen.com